Die Zukunft stellt in Hinblick auf Informationsmanagement, Wissensgesellschaft, Vernetzung, Innovationsfähigkeit etc. neue Herausforderungen. Deshalb rückt der arbeitende Mensch wieder in den Vordergrund unternehmerischer Reorganisationsstrategien. Vorreiterbeispiele aus Industrie und Dienstleistungsunternehmen mit ihrer Mitarbeiterorientierung zeigen, dass humanzentrierte Arbeitsgestaltung innovationsförderlich ist. Die Wirtschaft ist daher zunehmend an entsprechenden Lösungen interessiert.
Ziel dieses Projektes ist die Bilanzierung erfolgreicher Veränderungen in der Arbeitsgestaltung und Unternehmensorganisation, die Verbreitung dieser Erfahrungen durch ihre strukturierte Aufbereitung sowie die Erarbeitung von Empfehlungen zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf (FuE-Bedarf) im Förderschwerpunkt "Innovative Arbeitsgestaltung". Die Darstellung und Aufbereitung vorhandener Lösungen und Vorreiterbeispiele soll gleichzeitig so erfolgen, dass sie dem gestiegenen Interesse der Unternehmen entgegenkommt und zur Umsetzung verwendet werden kann.
Das Fraunhofer ISI und die Projektpartner IAT, GfaH und b-wise haben ihre Kompetenzen gebündelt und werden von sechs Werkvertragnehmern unterstützt. Nach einer konzeptionellen Phase zur Ermittlung von Innovations- und Erfolgsfaktoren sowie Transferkriterien werden mit einem gemeinsamen Erhebungsraster Fallanalysen zur Bestandsaufnahme durchgeführt. Eine Gewichtung erfolgt anhand der Sekundäranalyse vorhandener Befragungen. Hierbei werden auch internationale Erfahrungen miteinbezogen. Zusammen mit einer Analyse von Zukunftsentwicklungen sollen Typologien erfolgreicher Veränderungen entwickelt werden, die Dritten bekannt gemacht werden und deren Defizite und Lücken als Hinweise für zukünftigen FuE-Bedarf dienen.